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Druckverfahren beim Online Drucken

Nachfolgend sollen die wichtigsten Methoden zur Reproduzierung von Druckvorlagen in einer Onlinedruckerei erläutert werden. Zusätzlich erfolgt eine kurze geschichtliche Betrachtung der jeweiligen Druckverfahren. Im Einzelnen wird auf diese Bereiche eingegangen:

druckerei

- Buchdruck
- Offsetdrucken
- Tiefdrucken
- Siebdrucken
- Flexodruck
- Digitaldruck
- Online Drucken

Bei diesen Druckverfahren werden verschiedenste Methoden angewandt, um Farben schnell auf einen entsprechenden Träger, wie beispielsweise Papier, aufzubringen.

Buchdruck

Johannes Gutenberg gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks, welchen er Mitte des 15. Jahrhunderts entwickelte. Es handelte sich hierbei um ein vollständiges, maschinenbetriebenes Druckverfahren mit beweglichen Lettern aus Metall. Seine Erfindung machte die Massenproduktion von Büchern möglich. Entscheidend für den Erfolg war die technische Ausgereiftheit des Drucksystems, die Gutenberg erst nach vielen Versuchen glückte. Die damaligen Druckereien und Verleger konnten auf einen Schlag eine große Anzahl Bücher günstig drucken und machten auf diese Weise Literatur für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich. Man muss jedoch hinzufügen, dass Gutenbergs Bibel, aufgrund des gleichbleibenden Bibeltextes auch ohne seine Erfindung in großen Stückzahlen hätte gedruckt werden können. Der Durchbruch erfolgte erst nach der Erfindung fester Druckplatten in Verbindung mit einer hohen Herstellungsgeschwindigkeit. Damit konnten Texte durch das Setzen vorgefertigter Lettern schneller produziert werden.

Heutzutage erfolgt der Druck von Büchern und ähnlicher Drucksachen zumeist im Offsetdruck- und weniger im Tiefdruckverfahren. Der Tiefdruck wird häufig für Kataloge, Zeitschriften und Broschüren angewandt. Das neueste Druckverfahren stellt der Digitaldruck dar. Während bei der Offsetdruck-Methode noch Druckplatten (also Druckvorlagen) hergestellt werden, verzichten Druckereien beim Digitaldruck komplett auf die Produktion von Druckvorlagen. Moderne Onlinedruckereien wie Druckbombe.de bevorzugen den Offset- und Digitaldruck; die digitalen Druckdaten werden hierbei von den Kunden online via Website-Upload, per E-Mail oder per Post auf CD-ROM an die Onlinedruckerei gesendet.

Offsetdrucken

Der Offsetdruck wie man ihn heute kennt, ist eine Fortentwicklung der Lithographie (griechisch: "lithos" = Stein / "graphein" = schreiben), die im Jahr 1796 von Alois Senefelder erfunden wurde. Der Offsetdruck stellt ein Flachdruckverfahren dar, bei dem Steinplatten als Druckformen benutzt werden. Die Zuführung des Druckträgers und Druckabnahme erfolgt manuell. Im Laufe der Zeit verwendeten Druckereien anstatt Steinplatten biegsame Metallplatten. In der Regel handelte es sich hierbei um Zinkplatten, welche den Nachteil besaßen, dass sie bei harten Drucken (Metall auf Metall) nicht eingesetzt werden konnten. Die Lösung des Problems war das Dazwischenschalten eines Zylinders aus Gummi, woraus die sog. indirekten Flachdruck- bzw. Gummidruckverfahren hervorgingen. Diese Methode wurde später in Offsetdruckmaschinen angewandt.

Zeitungen, Kataloge, Plakate drucken via Offsetdruck

Das Offsetdruckverfahren für das Bedrucken von Papier wurde von Caspar Hermann aus Leipzig und Ira Washington Rubel aus den USA entwickelt. Die von den beiden Männern erfundene Methode hat den traditionellen Buchdruck Anfang des 20. Jahrhunderts schließlich verdrängt. Das Prinzip des Offsetdrucks liegt auch in der Beschaffenheit seiner Bestandteile. Die druckenden Bestandteile werden als lipophil bezeichnet, diese ziehen Öle an und stoßen Wasser ab und nehmen somit die Farbe auf. Der nicht druckende Bestandteil ist hydrophil, dieser zieht Wasser an. Die auf diese Weise zuvor mit Wasser versehenen Bestandteile nehmen somit keine Farbe auf, sondern lediglich der lipophile, also der druckende Bestandteil. In der heutigen Zeit werden gut zwei Drittel aller produzierten Drucksachen weltweit durch das Offsetdruckverfahren hergestellt. Mit Hilfe der Offsetmethode ist der günstige und schnelle Druck von Verpackungsmaterial, Zeitungen, Magazinen, Büchern, Katalogen und großformatigen Postern und Plakate möglich.

Auch die Onlinedruckerei Druckbombe.de stellt auf modernsten Druckmaschinen von führenden Herstellern im Bogenoffsetdruckverfahren, zertifiziert nach ISO-Norm, Drucksachen für Unternehmen, Kommunen, Verlage und den Versandhandel her. Darüber hinaus bietet das Hanauer Druckhaus günstig Klein- sowie Sonderdruckauflagen im Digitaldruck-Verfahren an.

Tiefdrucken

Die Tiefdruckmethode stellt ein Druckverfahren dar, bei dem die druckenden Teile vertieft sind. Die nichtdruckenden Bereiche sind hierbei höher angelegt. Die komplette Druckform wird vor dem Drucken eingefärbt und die nicht benötigte Farbe danach mit einem Wischer bzw. einer Rakel (Abstreichwerkzeug) wieder beseitigt. Somit befindet sich die Farbe nur noch in den vertieften, druckenden Bereichen. Das Prinzip der Adhäsion (lateinisch: "adhaerere" = "anhaften") und der Anpressdruck zwischen Papier sowie Druckfarbe sorgen für die Übertragung der Farbe bzw. den Druck. Druckereien setzen gewöhnlich generell das Rakeltiefdruckverfahren ein. Die Druckformen bestehen hierbei aus Stahlzylindern. Bei einem Dreifarbendruck beispielsweise werden drei verschiedene Druckzylinder je Auftrag verwendet.

Verpackungen, Zeitschriften, Kataloge drucken via Tiefdruck

Der Tiefdruck kommt in der Regel bei hohen Auflagen von über 350.000 Stück zum Einsatz. Die optimale Druckmethode richtet sich etwa nach dem Format des Printproduktes. Drucksachen, die sich für dieses Verfahren eignen, sind zum Beispiel Verpackungen (Tetra-Packs, Faltboxen), Zeitschriften, Beilagen, Kataloge, aber auch Textilien. Die Druckereien verwenden hierzu vorzugsweise saugfähiges Papier, welches über eine glatte, satinierte Oberfläche verfügt.

Siebdruck

Die Siebdruckmethode stellt eine Drucktechnik dar, bei welcher die Druckfarbe mit einer Rakel durch ein engmaschiges Gewebe auf den Druckträger gebracht wird. Bereiche des Gewebes, die nicht bedruckt werden sollen, werden mit Hilfe einer Schablone undurchlässig gemacht. Der Siebdruck ermöglichte das Bedrucken von unterschiedlichsten Materialien, z.B. von flachen (Aluverbundplatten, Planen, Folien, usw.) als auch von gewölbten (Kunststoffteile, Metallteile, usw.). Je nach Art und Beschaffenheit der Materialien werden hierbei spezielle Druckfarben verwendet. Im Gegensatz zu den oben erwähnten Verfahren kann beim Siebdruck nur in geringer Geschwindigkeit gedruckt werden. Insbesondere im Industriebereich sowie in der Werbetechnik und im Textildruck wird diese Methode angewandt.

In Deutschland wurde das Siebdruckverfahren erstmalig in den 20er- und 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts beim Schilderdruck und in der Werbetechnik eingesetzt. Ab den 50er-Jahren wurden Schablonen, Druckfarben und Druckmaschinentechnik weiter optimiert und der Siebdruck wurde als Druckverfahren weltweit etabliert.

Folgende Drucksachen werden im Siebdruckverfahren hergestellt:

- Elektronische Bauteile, Photovoltaikzellen, Kunststoffteile, usw. (Industrieller Siebdruck)
- Poster, Plakate, Displays, Schilder, LKW-Planen, Promotionartikel, Getränkekisten, usw. (Grafischer Siebdruck)
- T-Shirts, Mützen, Fahnen, Taschen, Decken, Teppiche, usw. (Textildruck)

Heute kann das Bedrucken der oben genannten Objekte auch vielfach durch den günstigen Digitaldruck erfolgen, der im Wettbewerb mit dem Siebdruck steht. Jedoch sind Farbschichtdicke und Farbenbeständigkeit große Vorteile des Siebdrucks, die nicht von der Hand zu weisen sind. Die Onlinedruckerei Druckbombe.de verwendet bei Promotionartikeln wie Werbefeuerzeugen ebenfalls das Siebdruckverfahren.

Flexodruck

Die Flexodruckmethode wird der direkten Hochdrucktechnik zugeordnet und stellt ein Rollenrotationsdruckverfahren dar, bei dem flexible Druckplatten eingesetzt werden. Die höher gelegenen Bereiche der Druckform sind hierbei bildtragend. In Deutschland wurde das erste Patent zum Anilindruckverfahren bereits im Jahr 1907 von Carl Holweg angemeldet. Die von den Druckereien verwendete Anilinfarbe verhalf durch ihre Pigmente dem Flexodruck zu einem hochwertigen anerkannten Druckverfahren. Der Vorteil des Flexodruck liegt im Bedrucken vielen Materialien, welche mit anderen Druckmethoden nicht oder nur teilweise durchführbar sind. Im Flexodruckverfahren werden primär Kunststoff-Verpackungen, -Folien, Pappkartons oder auch Tapeten, Servietten und Papier bedruckt.

Digitaldruck

Weitere Erläuterungen zum Digitaldruckverfahren stellt Ihnen Druckbombe.de in der Rubrik "Digitaldruck" (interner Link) zur Verfügung.

Literatur zum Thema Onlinedruckerei

Die moderne Druckproduktion: Ein Leitfaden, 224 Seiten
Autor: David Bann
Verlag: Stiebner; Auflage: 1
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3830713312
ISBN-13: 978-3830713319

Dieses Buch zum Thema Druckherstellung stellt ein praktisches Handbuch dar, das zahlreiche Gesichtspunkte der Druckherstellung beleuchtet, von traditionellen Techniken bis hin zu aktuellen und zukünftigen digitalen, online Layout- sowie Druckmethoden. Wie funktioniert das Herstellen von Drucksachen? Welche Drucktechnologien gibt es auf dem Markt? Eine Dokumentation aller Produktionsphasen von der Planung des Printproduktes über Materialen, Layout Software, usw. Das Buch enthält darüber hinaus auch Ratschläge für Verhandlungen, den Verkauf und zur Kundenbindung. Der Verfasser David Bann ist Fachmann mit weitreichenden Erfahrungen bzgl. der Produktion und des Einkaufs von Druckerzeugnissen im Verlagswesen.

Die virtuelle Druckerei: Erfolg durch Spezialisierung im Netzwerk, 90 Seiten
Autor: Matthias Langer
Verlag: Diplomarbeiten Agentur diplom.de
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3838608321
ISBN-13: 978-3838608327

In dieser Diplomarbeit beschreibt der Autor, wie grundlegend sich für Druckereien die wirtschaftlichen Verhältnisse verändert haben. Sie zwingen die Druckhäuser zu innovativen Printerzeugnissen und neuen Organisationsformen, die vor allem durch die Einführung von modernen Informationstechnologien beeinflusst werden. Der Verfasser zeigt auf, wie sich die virtuelle Onlinedruckerei als Objekt einer Outsourcingkonzeption beschreiben lässt. Ziel seiner Ausführungen ist es, die Konzeption für eine virtuelle Druckerei zu erörtern, welche in drei Phasen umgesetzt wird. Zunächst wird der Begriff der virtuellen Druckerei erklärt, anschließend wird die Erfordernis für eine solche Konzeption analysiert und abschließend wird die Umsetzung der Konzeption dargestellt. Am Ende der Diplomarbeit werden die Ergebnisse zusammengefasst und eine kleine Ausschau auf die Zukunft - die virtuelle Zukunft - gegeben. Haben Sie Fragen zu unserer Onlinedruckerei oder wollen Sie Ihr Printmaterial günstig online drucken lassen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns, Sie kennenlernen zu dürfen.

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